Augen auf im Straßenverkehr – 9 Tipps für die richtige Verkehrserziehung!

Egal, ob auf dem Schulweg oder am Nachmittag beim Spielen, der Straßenverkehr kann für Dein Kind eine besonders große Gefahr darstellen. Draußen haben Kinder nur Augen für eine Sache: ihr Spielzeug, die wartenden Freunde, einen süßen Hund – dem Straßenverkehr wird hierbei keine große Beachtung geschenkt. Die kleinen Verkehrsteilnehmer lernen erst Schritt für Schritt, sich sicher durch den Straßenverkehr zu bewegen. Daher solltest Du es, es an die wichtigsten Regeln heranführen und auf mögliche Gefahrensituationen vorbereiten. Mit unseren 9 Tipps kannst Du Deinen Sprössling sorgenfreier zur Schule und zum Spielen schicken!

1. Für den Schulweg

Gehe mit Deinem Kind die Strecke zur Schule vorher mehrmals ab. Erkläre ihm hierbei besondere Gefahrenstellen und worauf es zu achten hat. Wenn Ihr dann schon öfter den Weg gemeinsam gegangen seid, kannst Du kontrollieren in wie weit es schon an alle genannten Punkte denkt. Schaut es wirklich vorher in alle Richtungen bevor es eine Straße überquert?

2. Gemeinsam

Gemeinsame Verabredungen mit den Schulfreunden bringen vielerlei Vorteile. Zum einen macht der Schulweg gleich doppelt so viel Spaß und zum anderen bietet es mehr Sicherheit. Hierbei wird das Gemeinschafts- und Verantwortungsgefühl Deines Kindes gefördert.

3. Das Fahrrad

Grundsätzlich sollen Kinder nicht zu früh mit dem Rad auf den Schulweg geschickt werden. Sobald es die fachgerechte Ausbildung in der Schule hinter sich hat, kann es richtig losradeln. Dabei sollten natürlich die wichtigsten Regeln beachtet werden. Das bedeutet, das Fahrrad sollte voll und ganz funktionstüchtig sein und unbedingt über Licht verfügen. Desgleichen ist ein Fahrradhelm immer Pflicht!

4. Vorbild

Wie immer gilt, Du bist als Elternteil ein Vorbild für Deinen Sprössling. Warum sollte es einen Fahrradhelm tragen, wenn Mama und Papa das auch nicht machen? Gehe daher mit gutem Beispiel voran und zeige Deinem Kind, wie man sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten hat.

5. Keine Furcht!

Auch wenn Schulkindern die Gefahren bewusst sind, ist es wichtig, dass sie keine Angst haben, am Straßenverkehr teilzunehmen. Unsichere Kinder können noch viel unvorhergesehener handeln. Bei erstmaligen Fehlern muss es nicht ermahnt werden. Viel eher ist es angebracht, ein Lob zu äußern, wenn das angemessene Verhalten im Straßenverkehr vom Kind umgesetzt wird. Das ist die größte Hilfe, die Du Deinem Kind in der Situation mitgeben kannst.

6. Was wäre, wenn…

Um mehr Sicherheit zu geben, spreche die wichtigsten Situationen durch. Dazu zählt zum Beispiel, dass man nicht zu Fremden ins Auto steigen darf, wohin Dein Kind unterwegs bei Problemen gehen kann oder was es machen muss, wenn es im Bus seine Station verpasst hat. Es ist sehr beruhigend immer eine Notfallkarte mitzuführen, welche über die für ihn relevanten Rufnummern und Kontaktpersonen verfügt.

7. Auffallen

Wenn Dein Kind im Dunkeln noch draußen sein sollte, sorge dafür, dass es Reflektoren an sich trägt. So kann es frühzeitig von heranfahrenden Autos wahrgenommen werden. Auch auffällige Kleidung oder Wimpel am Fahrrad sorgen dafür, dass die kleinsten Verkehrsteilnehmer nicht übersehen werden.

8. Der Gehweg

Ihr geht auf dem Gehweg spazieren? Lass doch Dein Kind an den Gartenzäunen entlanglaufen, so kann es noch viel entdecken und es geht nicht direkt an der Straße. Beim Ein- und Aussteigen ist es besser, wenn die Möglichkeit besteht, direkt an der Bürgersteigseite hinauszuspringen. Dabei natürlich immer schön aufpassen, dass nicht gerade ein Fahrradfahrer vorbeifahren möchte.

9. Straße überqueren

Die meisten Unfälle passieren tatsächlich, wenn Kinder eine Straße überqueren müssen. Besonders parkende Autos bilden hierbei eine große Gefahrenquelle. Zeig Deinem Kind wie man sich vorsichtig Sichtfeld verschafft, bevor man bei der grünen Ampel auf die Straße tritt.
Achtung: Dabei können Autos trotzdem abbiegen. Sucht Euch, wenn möglich, immer Ampeln oder Zebrastreifen, auch wenn dies vielleicht ein paar Schritte mehr in Anspruch nimmt.

Mit etwas Übung und vielen Wiederholungen wird Dein Kind schnell lernen sich eigenständig im Verkehr zu bewegen.

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